KFZ – Sachverständiger

Wir bieten Ihnen den kompletten und unbürokratischen Service bei der Erstellung von Schadensgutachten an PKW, Zweirädern, LKW 

Serviceleistungen

  • Schadengutachten
  • Wertermittlung
  • Technische Beratung
  • Kostenvoranschlag
  • Prüfung von Gutachten
  • Reparaturbestätigung

Verhaltensregeln im Falle eines Unfalls

1. Unfallstelle Absichern

  • Warnblinker
  • Warnweste
  • Warndreieck

2. Erste Hilfe leisten

  • Verletzte beruhigen
  • blutende Wunden versorgen
  • stabile Seitenlage bei bewusstlosen, atmenden Verletzten
  • Herzdruckmassage bei bewusstlosen Verletzten mit unregelmäßiger oder ausgesetzter Atmung

3. Notruf

Rettungsdienst 112

 Polizei 110

Wer? Was? Wo? Wie viele? Warten!

Bei Verletzten oder höherem Sachschaden sollte die Polizei verständigt werden

4. Unfallbericht + Beweise

Zeugen: Personalien aufnehmen
Fotos: Fahrzeugpositionen + Übersicht aus Fahrtrichtung der Beteiligten + Schäden + Bremsspuren
Unfallbericht: mit Beteiligten ausfüllen, keine Schuldanerkenntnis abgeben

Die sieben wichtigen Punkte, die Sie unbedingt im Falle eines unverschuldeten Verkehrsunfalls beachten sollten:

 
  1. Beauftragen Sie einen kompetenten Kfz-Sachverständigen Ihres Vertrauens.
  2. Zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche können Sie einen qualifizierten Verkehrsrechtsanwalt hinzuziehen.
  3. Im Reparaturfall haben Sie das Recht Ihren eigenen Reparaturbetrieb zu beauftragen.
  4. Es steht Ihnen frei, sich die Reparaturkosten vorn Unfallgegner nach vorgelegtem Sachverständigengutachten erstatten zu lassen.
  5. Durch ein Gutachten können Ersatzansprüche bzgl. Mietwagen oder Nutzungsausfallentschädigung belegt werden.
  6. Durch ein Gutachten kann in der Regel die Höhe eines eventuellen Wertminderungsanspruches belegt werden.
  7. Sie haben das Recht auf Erstattung aller anfallenden Kosten und Aufwendungen.

Unverschuldeter Verkehrsunfall-Rechte & Pflichten

Sofern Sie unverschuldet mit einem Fahrzeug in einen Ver­kehrsunfall verwickelt wurden, sollten Sie im eigenen Interesse unbedingt folgende Punkte beachten:

1. Kfz-Sachverständiger Ihres Vertrauens

Dem Geschädigten steht es grundsätzlich frei, einen Sachver­ständigen seiner Wahl zur Beweissicherung und Feststellung von Schadenumfang und Schadenhöhe zu beauftragen.
Das gilt selbst dann, wenn die Versicherung ohne Zustimmung des Geschädigten bereits einen Sachverständigen bestellt hat oder schickt. Die Kosten für das Sachverständigengutachten sind erstattungspflichtig mit Ausnahme so genannter Bagatellschäden. Im Fall eines Bagatellschadens dürfte zumeist der Kostenvor­anschlag ausreichen. Diesen Kostenvoranschlag kann auch der Sachverständige erstellen.

2. Unabhängige Beweissicherung

Nur die Vollständige Beweissicherung über Schadenumfang und Schadenhöhe gewährleistet, dass dem Geschädigten die ihm zustehenden Schadenersatzansprüche im vollen Umfang erstattet werden.
Die Beweissicherung über die Schadenhöhe gewährleistet auch, dass der Unfallschaden vollständig erkannt und ggf. beseitigt werden kann. Die Beweissicherung über Schadenart und Umfang wird in vielen Fällen auch dann benötigt, wenn es Streit um den Schadenhergang oder Ärger über die Reparaturdurchführung gibt.

3. Merkantile Wertminderung

Die Höhe eines eventuellen Wertmin­derungsanspruches kann in der Regel erst durch ein Gutachten belegt werden. Ohne unabhängigen Kfz-Sachverstän­digen verzichten Autofahrer häufig auf Wertminderung.

4. Abrechnung auf Gutachtenbasis

Dem Geschädigten steht es grundsätzlich frei, sich die Reparatur­kosten vom Unfallgegner auf der Basis eines von ihm vorgeleg­ten Schadengutachten erstatten zu lassen (fiktive Abrechnung). Selbst wenn der Geschädigte eine Reparatur in einer Fachwerk­statt ausführt, ist er nicht verpflichtet, zur Abrechnung des Unfall­schadens die Reparaturkostenrechnung vorzulegen (siehe Urteil des Bundesgerichtshofes vom 06.04.1993, AZ: VI ZR 181/92) sowie BGH Urteil vom 23.05.2006.

5. Nutzungsausfall

Durch das Gutachten kann die unfallbedingte Ausfallzeit des Fahrzeuges festgestellt werden, so dass Ersatzansprüche be­züglich Mietwagen oder Nutzungsausfallentschädigung belegt werden können.

6. Einwände bei zu geringer Schadenhöhe

Einwände des Schädigers, z.B. über nur geringe Schadenhö­he oder Vor- und Altschäden, können nur durch ein Gutachten entkräftet werden.

7. Fahrzeugverkauf

Beim Verkauf eines instand gesetzten Fahrzeuges ist die Tatsache eines Unfalles im Regelfall offenbarungspflichtig. Durch das Schadengutachten nebst Lichtbildern kann einem eventuelle Kaufinteressenten der genaue Schadenumfang belegt werden. Des Weiteren ist es sinnvoll eine Reparaturbestätigung durchführen zu lassen, um belegen zu kön­nen, dass das Fahrzeug fach- und sachgerecht instand gesetzt worden ist.

8. Ihr Interesse

Nutzen Sie die Ihnen zustehenden Rechte in Ihrem eigenen Interesse und im Interesse Ihres Geldbeutels und achten Sie nicht auf eine schnelle, sondern auf eine vollständige Scha­denregulierung.

Selbst verschuldeter Unfall

Bei einem selbst verschuldeten Verkehrsunfall sollten Sie Ihre Rechte kennen. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite — und das 24 Stunden am Tag.

Nehmen Sie Kontakt zu Ihrer eigenen Kfz-Versicherung auf. Ihre Versicherung ist Ihr erster Ansprechpartner und Weisungsbe­fugt. Ab einer gewissen Schadenhöhe und bei Kaskoversicher­ten wird von Ihrer Versicherung ein Gutachter für die Schaden­aufnahme an Ihrem Fahrzeug bestimmt.
Sie dürfen in diesem Fall der Versicherung einen eigenen Gutachter vorschlagen. Wichtig ist, dass man nach einem Verkehrsunfall seine Rechte kennt.
In jedem Fall gilt jedoch, dass wir an Ihrer Seite stehen. Zu unseren Auftraggebern zählen Werkstätten, Privatpersonen, Versicherungen und Rechtsanwälte.
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Tel.:09072/953516
Mobil: 0172 /825 81 87